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Kunst im öffentlichen Raum
 
... Projekte ab 2011 finden Sie dort verlinkt ...
 
Der Künstler mischt sich in die Gestaltung des öffentlichen Raumes ein, sucht sich selbst Ort und Inhalt für seine Interventionen. Eine Idealvorstellung.

Politisch wird "Kunst im öffentlichen Raum" in Hamburg immer noch als "Investition" geführt, das heißt, ein fester Betrag von jährlich 250.000 € steht der Kunst zur Verfügung. Eine Umschichtung der Mittel kann nur per Erlaß der Bürgerschaft erfolgen.

Hamburg war in den 90er Jahren des vorigen Jahrhunderts bekannt für seine Initiativen auf diesem Gebiet. Seither hat das Engagement der öffentlichen Hand kontinuierlich nachgelassen. An ihre Stelle treten Stiftungen, die nur innerhalb eines festgelegten Rasters fördern. Experimente und künstlerische Forschung, interdisziplinäre Projekte und Unternehmungen, die nicht in die akzeptierte Eventstruktur der Stadt passen, werden nur am Rande gefördert und bedürfen des Engagements der Künstler/innen.
 
Die "Off"-Szenen der Metropolen werden politisch gerne als Pool für eine zukunftsträchtige Entwicklung genannt.

Auch Hamburg kennt dieses (oft wenig "geldwerte") Lob von höchsten Stellen. Die Fördertöpfe der Kulturbehörde wurden zwischen 2001 und 2006 kontinuierlich umgeschichtet und verkleinert und erst der rot-grüne Senat seit 2008 legt wieder mehr Gewicht auf derartige Aktivitäten (wenn auch nicht ohne Eigennutz für´ s Stadtmarketing) ...

Kunst ist nicht "nur" förderungswürdig, sondern ein Teil des Bildungsauftrags der öffentlichen Hand. Da ist mehr gefragt, als eine Diskussion um "Förderung" im Sinne von "Anschubfinanzierung". Bleiben die Künstler/innen. Deren Aufgabe ist es, die Gestaltung der Umwelt auch außerhalb der geschlossenen Atelier- und Ausstellungsräume zu entwickeln und dafür ein größeres Publikum zu interessieren.

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