single works
 
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Autonome Arbeiten
 
(... und daß von "autonom" keine Rede sein kann ...)
 
"Dieses Buch handelt davon, daß die Wirklichkeit das Ergebnis von Kommunikation ist. Diese These scheint den Wagen vor das Pferd zu spannen, denn die Wirklichkeit ist doch offensichtlich das, was wirklich der Fall ist, und Kommunikation nur die Art und Weise, sie zu beschreiben und mitzuteilen." So beginnt Paul Watzlawick sein 1976 erschienenes "Wie wirklich ist die Wirklichkeit" ...

Nachfolgend kann man dann auch sagen: "Kunst entsteht in den Kommunikationen, die über Kunst geführt werden". In diesem Satz schwingt die Kritik an der klassischen "Werk"-Produktion mit, die sich im Ausstellungskontext für ein eingeweihtes - will heißen: auf die Werkbedingungen konditioniertes - Publikum präsentiert.
 
Wenn Kunst in den Kommunikationen über sie erst entsteht, so stellt sich die Frage nach dem Umfeld, in dem diese Kommunikationen stattfinden, mehr als im traditionellen Ausstellungskontext, der seine Vermittlung immer mitführt. Und in erster Linie geht es dann um die unterschiedlichen Zugriffsformen auf das, was im jeweiligen Umfeld unter "Kunst" verstanden wird.

Was hier unter "single works" zu finden ist, ist eine kleine Auswahl von Arbeiten, die mit gängigen Kommunikations-mustern über Kunst und ihrem Selbstverständnis bei den unterschiedlichen "Zielgruppen" experimentieren.
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